Inhaltsverzeichnis
- Was ein CRM-System im Alltag wirklich leistet
- Ein Tag im Vertrieb — ohne CRM vs. mit CRM
- CRM-System Beispiel: Salesforce Sales Cloud in der Praxis
- Morgens: Pipeline-Review und Tagesplanung
- Vormittags: Lead-Qualifizierung und Kontaktmanagement
- Nachmittags: Angebotsverfolgung und Aktivitäten
- Reporting: Was die Geschäftsleitung sieht
- 3 CRM-Einsatzszenarien für KMU
- Szenario 1: IT-Dienstleister mit 12 Mitarbeitenden
- Szenario 2: Grosshandel mit 40 Mitarbeitenden
- Szenario 3: Startup mit 8 Mitarbeitenden
- Der entscheidende Unterschied: CRM vs. Tabelle
- Nächster Schritt: Ihr eigenes CRM in der Praxis erleben
- Häufig gestellte Fragen
CRM-System Beispiel ist eine konkrete Darstellung davon, wie ein Customer-Relationship-Management-System im Unternehmensalltag funktioniert — von der morgendlichen Pipeline-Übersicht über die Lead-Qualifizierung bis zum Umsatz-Reporting am Ende des Tages.
Vertriebsteams verbringen laut dem Salesforce State of Sales Report (2024) nur 30 % ihrer Arbeitszeit mit tatsächlichem Verkaufen — 70 % gehen in Administration, Datenpflege und Meetings. Doch die meisten KMU, die zum ersten Mal über ein CRM nachdenken, können sich kaum vorstellen, wie ein solches System ihren Alltag konkret verändern würde. Das Problem ist nicht mangelndes Interesse — sondern fehlende Anschaulichkeit. Für den vollständigen Einführungsprozess empfehlen wir unseren Leitfaden zur CRM-Einführung.
Das Wichtigste in Kürze
- 70 % Administration statt Verkauf: Ohne CRM verbringen Vertriebsteams den Grossteil ihrer Zeit mit Datenpflege — laut Salesforce (2024) nur 30 % mit aktivem Verkauf.
- 51 % des CRM-ROI aus Zeitersparnis: Laut Nucleus Research (2024) kommt über die Hälfte des CRM-Nutzens aus Produktivitätsgewinnen — nicht aus direktem Mehrumsatz.
- Praxisbeispiel Salesforce: Dieser Artikel zeigt einen typischen Arbeitstag im CRM — Pipeline-Review, Lead-Qualifizierung, Angebotsverfolgung und Reporting in einer Oberfläche.
Dieser Artikel zeigt anhand eines konkreten Salesforce-Beispiels, wie ein CRM-System im Alltag tatsächlich aussieht — Schritt für Schritt durch einen typischen Vertriebstag, mit drei Einsatzszenarien für verschiedene Unternehmenstypen.

Was ein CRM-System im Alltag wirklich leistet
Ein CRM-System ist keine abstrakte Datenbank — es ist das zentrale Werkzeug, mit dem Vertriebsteams ihren Arbeitstag strukturieren. Konkret bedeutet das:
- Kontaktmanagement: Alle Informationen zu einem Kunden an einem Ort — Kontaktdaten, Firma, Rolle, Kommunikationshistorie, offene Angebote
- Pipeline-Management: Jede Verkaufschance als Datensatz mit Phase, Wert, Wahrscheinlichkeit und nächstem Schritt
- Aufgabensteuerung: Automatische Erinnerungen für Follow-ups, Termine und Deadlines — nichts fällt durchs Raster
- E-Mail-Integration: Outlook oder Gmail wird mit dem CRM verbunden — jede E-Mail automatisch dem richtigen Kontakt zugeordnet
- Reporting: Dashboards zeigen in Echtzeit, wie die Pipeline steht, welche Deals gefährdet sind und wie der Forecast aussieht
Welche Tools diese Funktionen bieten — von der einfachen Adressverwaltung bis zum vollwertigen CRM — zeigt unser Vergleich der 8 besten Kontaktmanagement-Lösungen.
Wer sich zunächst einen grundlegenden Überblick verschaffen möchte, findet in unserem Artikel CRM-System einfach erklärt eine jargonfreie Einführung in die Kernfunktionen.
Was das in der Praxis verändert? Laut Nucleus Research (2024) kommen 51 % des gesamten CRM-ROI aus Produktivitätsgewinnen und Prozesseffizienz — nicht aus direktem Mehrumsatz. Das CRM spart die Zeit, die vorher in Suchen, Nachfragen und manuellem Abgleich verloren ging. In der Schweiz fühlen sich laut Die Volkswirtschaft (2023) 42 % der KMU beim Thema Digitalisierung im Rückstand — ein CRM-System ist einer der konkretesten ersten Schritte, um diese Lücke zu schliessen.
Ein Tag im Vertrieb — ohne CRM vs. mit CRM
Der Unterschied wird am deutlichsten, wenn man denselben Arbeitstag nebeneinander stellt:
| Uhrzeit | Ohne CRM | Mit CRM |
|---|---|---|
| 08:00 | Outlook öffnen, 47 E-Mails durchgehen, versuchen sich zu erinnern, wem man was versprochen hat | Dashboard öffnen: 3 offene Aufgaben, 2 Deals in Verhandlung, 1 neuer Lead |
| 09:00 | Excel-Tabelle mit 800 Zeilen durchscrollen, um den richtigen Kontakt zu finden | Kontaktdatensatz aufrufen: vollständige Historie, letztes Gespräch, offenes Angebot |
| 10:00 | Kollegen fragen: „Hat jemand mit Firma Müller gesprochen?” | Aktivitäts-Timeline zeigt: Kollegin hat gestern ein Angebot gesendet |
| 12:00 | Follow-up vergessen — der Lead hat sich inzwischen beim Wettbewerb gemeldet | Automatische Erinnerung um 10:00: „Follow-up bei Firma Weber — Angebot seit 5 Tagen offen” |
| 14:00 | Chef fragt nach der Pipeline — 30 Minuten Excel-Zusammenfassung basteln | Klick auf Pipeline-Dashboard: Gesamtwert, Abschlusswahrscheinlichkeit, Forecast — in Echtzeit |
| 16:00 | Notiz auf Post-it: „Morgen Firma Schneider anrufen” | Aufgabe im CRM angelegt, verknüpft mit Kontakt und Opportunity, mit Fälligkeitsdatum |
Der erste Tag fühlt sich produktiv an — der zweite ist es. Und er ist reproduzierbar: Jeder im Team arbeitet mit denselben Daten, denselben Prozessen, derselben Übersicht. Wer die Grenzen der tabellenbasierten Kundenverwaltung kennt, findet in unserem Artikel zu Kundenverwaltung mit Excel eine detaillierte Analyse.

CRM-System Beispiel: Salesforce Sales Cloud in der Praxis
Statt abstrakter Beschreibungen zeigen wir, wie ein typischer Arbeitstag in Salesforce Sales Cloud aussieht — dem weltweit meistgenutzten CRM-System mit über 21 % Marktanteil laut IDC (2024).

Morgens: Pipeline-Review und Tagesplanung
Der Tag beginnt mit der Startseite in Salesforce. Hier sieht der Vertriebsmitarbeiter auf einen Blick:
- Pipeline-Board (Kanban-Ansicht): Alle aktiven Opportunities nach Phase sortiert — Erstkontakt, Qualifizierung, Angebot, Verhandlung, Abschluss. Jede Karte zeigt Firmenname, Dealwert und Fälligkeitsdatum. Per Drag-and-Drop lässt sich eine Opportunity in die nächste Phase verschieben.
- Aufgabenliste: Automatisch generierte To-dos — „Firma Weber anrufen (Follow-up)”, „Angebot für Firma Schneider erstellen”, „Demo-Termin mit Firma Müller bestätigen”.
- Key Metrics: Gesamtwert der Pipeline, gewichteter Forecast, Anzahl offener Deals, durchschnittliche Verweildauer pro Phase.
In unserer Erfahrung verbringen Vertriebsteams nach der CRM-Einführung die ersten 10 Minuten ihres Tages mit diesem Review — statt 30–45 Minuten mit dem Zusammensuchen von Informationen aus E-Mail, Excel und Notizen.
Vormittags: Lead-Qualifizierung und Kontaktmanagement
Ein neuer Lead kommt herein — beispielsweise über das Kontaktformular der Website. In Salesforce passiert Folgendes automatisch:
- Lead-Datensatz wird erstellt: Name, Firma, E-Mail, Quelle (Web-Formular) — alles erfasst
- Zuordnung: Der Lead wird dem zuständigen Vertriebsmitarbeiter zugewiesen (nach Region, Branche oder Round-Robin)
- Aufgabe wird generiert: „Neuen Lead qualifizieren — innerhalb von 4 Stunden kontaktieren”
- E-Mail-Bestätigung: Eine automatische Willkommens-E-Mail wird versendet
Der Vertriebsmitarbeiter öffnet den Lead-Datensatz und sieht alles an einem Ort:
- Kontaktdaten: Telefon, E-Mail, Firmengrösse, Branche
- Aktivitäts-Timeline: Jede E-Mail, jeder Anruf, jede Notiz — chronologisch
- Verknüpfte Daten: Welche Seiten hat der Lead auf der Website besucht? Hat er schon einmal angefragt?
Nach dem Qualifizierungsgespräch konvertiert der Mitarbeiter den Lead mit einem Klick in einen Kontakt, ein Firmenkonto und eine Opportunity. Die gesamte Historie wird übernommen — nichts geht verloren.
Nachmittags: Angebotsverfolgung und Aktivitäten
Die Opportunity „Firma Weber — CRM-Einführung” steht in Phase „Angebot versendet”. Der Vertriebsmitarbeiter sieht:
- Alle bisherigen Interaktionen: Erstgespräch am 3. Februar, Demo am 10. Februar, Angebot versendet am 12. Februar
- Nächster Schritt: „Nachfassen — Entscheidung bis 20. Februar erwartet”
- Beteiligte Personen: Herr Weber (Entscheider), Frau Keller (IT-Leiterin), Herr Brunner (Geschäftsführer)
- Anhänge: Angebot, Präsentation, technische Spezifikation — alles am Datensatz
Die E-Mail-Integration sorgt dafür, dass die Antwort von Frau Keller automatisch im CRM erscheint — nicht nur im persönlichen Postfach des Vertriebsmitarbeiters. Wird der Mitarbeiter krank oder geht in die Ferien, kann ein Kollege nahtlos übernehmen. Laut dem Salesforce State of Sales Report (2024) vertrauen nur 35 % der Vertriebsmitarbeiter ihren Daten vollständig — ein sauber gepflegtes CRM löst genau dieses Vertrauensproblem.
Reporting: Was die Geschäftsleitung sieht
Die Geschäftsleitung hat ein eigenes Dashboard mit den Kennzahlen, die für strategische Entscheidungen zählen:
- Pipeline-Wert nach Phase: Wie viel Umsatzpotenzial steckt in welcher Phase?
- Gewichteter Forecast: Welcher Umsatz ist mit welcher Wahrscheinlichkeit im laufenden Quartal zu erwarten?
- Aktivitäten-Report: Wie viele Anrufe, E-Mails und Meetings hat das Team diese Woche gemacht?
- Conversion Rate: Wie viele Leads werden zu Opportunities? Wie viele Opportunities zu Abschlüssen?
- Verweildauer pro Phase: Wo stockt die Pipeline? Bleiben Deals zu lange in „Angebot versendet” stehen?
Diese Berichte werden in Echtzeit aktualisiert — kein Vertriebsmitarbeiter muss freitags eine Excel-Tabelle ausfüllen. Laut der Salesforce Customer Success Survey (2022) berichten Salesforce-Kunden (n=3’706, 10 Länder inkl. Deutschland) von durchschnittlich 26 % höherer Mitarbeiterproduktivität und 25 % geringeren IT-Kosten.
3 CRM-Einsatzszenarien für KMU
Ein CRM-System funktioniert nicht nur im klassischen Vertrieb. Hier drei typische Szenarien, wie KMU ein CRM im Alltag einsetzen:

Szenario 1: IT-Dienstleister mit 12 Mitarbeitenden
Herausforderung: Der Geschäftsführer verwaltet 200 Kundenkontakte in Outlook. Offene Angebote trackt er mental. Zwei Vertriebsmitarbeiter pflegen eigene Excel-Listen — niemand weiss, was der andere tut.
CRM-Lösung: Salesforce Starter Suite (25 USD/Nutzer/Monat) mit einer vierstufigen Pipeline (Anfrage → Evaluation → Angebot → Vertrag). Alle Kontakte zentral, E-Mail-Integration aktiv, ein gemeinsames Dashboard für die wöchentliche Pipeline-Besprechung.
Ergebnis: Pipeline-Transparenz vom ersten Tag an. Follow-ups werden nicht mehr vergessen. Der Geschäftsführer sieht den Forecast, ohne jemanden fragen zu müssen.
Szenario 2: Grosshandel mit 40 Mitarbeitenden
Herausforderung: 800 Stammkunden, 5 Aussendienstmitarbeiter. Bestellhistorie liegt im ERP, Kundenkontakt in den Köpfen der Verkäufer. Wenn ein Verkäufer kündigt, geht Kundenkenntnis verloren.
CRM-Lösung: Salesforce Pro Suite (100 USD/Nutzer/Monat) mit ERP-Anbindung. Kontaktdaten, Bestellhistorie und offene Angebote in einer Ansicht. Mobile App für den Aussendienst — Besuchsberichte direkt vor Ort erfassen.
Ergebnis: Kundenkenntnis wird vom Einzelnen ins System überführt. Neue Mitarbeitende greifen vom ersten Tag an auf die vollständige Kundenhistorie zu — die Einarbeitungszeit verkürzt sich erheblich.
Szenario 3: Startup mit 8 Mitarbeitenden
Herausforderung: Schnelles Wachstum, viele Leads aus verschiedenen Kanälen (Website, LinkedIn, Messen). Die Gründerin hat den Überblick, aber das Team nicht. Investoren fragen nach Pipeline-Zahlen.
CRM-Lösung: Salesforce Starter Suite mit Web-to-Lead-Formular, LinkedIn-Integration und einem Investor-Dashboard. Automatische Lead-Zuweisung per Round-Robin.
Ergebnis: Jeder Lead landet im System, kein Kanal wird vergessen. Das Reporting für Investoren entsteht automatisch. Für mehr Details zum CRM-Einstieg für junge Unternehmen empfehlen wir unseren Vergleich CRM für Startups — Welches System ab Tag 1?.
Der entscheidende Unterschied: CRM vs. Tabelle
Wer noch mit Excel arbeitet, fragt sich: „Brauche ich das wirklich?” Die Unterschiede sind substanziell:
| Kriterium | Excel/Tabelle | CRM-System |
|---|---|---|
| Mehrere Nutzer gleichzeitig | Konflikte, Versionschaos | Echtzeitkollaboration |
| Automatisierte Follow-ups | Nicht möglich | Standard-Funktion |
| E-Mail-Integration | Manuelles Copy-Paste | Automatische Zuordnung |
| Pipeline-Übersicht | Selbst gebaut, fragil | Visuelles Board, filterbar |
| Reporting | Pivot-Tabellen, manuell | Echtzeit-Dashboards |
| Mobile Nutzung | Eingeschränkt | Vollwertige App |
| Skalierung | Bricht ab ~50–100 Kontakten | Unbegrenzt |
| Datensicherheit | Lokale Datei, kein Audit Trail | Cloud-basiert, verschlüsselt, revisionssicher |
Laut Nucleus Research (2023) bringt jeder in CRM investierte Dollar durchschnittlich 3,10 Dollar Ertrag. Die Investition rechnet sich — vorausgesetzt, das System wird tatsächlich genutzt und sauber eingeführt.
Wenn Sie wissen möchten, was professionelles Kundenmanagement im Detail umfasst, empfehlen wir unseren Leitfaden — er beschreibt die fünf häufigsten Probleme, die ohne System entstehen.
Nächster Schritt: Ihr eigenes CRM in der Praxis erleben
Sie haben gesehen, wie ein CRM-System im Alltag funktioniert. Der nächste Schritt: Ihr eigenes Team in 30 Tagen produktiv im CRM arbeiten lassen.
Unser Salesforce Quick Start liefert genau das — Konfiguration, Datenmigration und Schulung in einem Paket. Ab CHF 5’000, statt CHF 30’000–80’000 für ein klassisches Beratungsprojekt.
Und wenn Ihr Team nach 30 Tagen nicht produktiv arbeitet? Dann bleiben wir dran — ohne Mehrkosten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein CRM-System?
Ein CRM-System (Customer Relationship Management) ist eine Software, die alle Kundeninteraktionen an einem zentralen Ort verwaltet — Kontaktdaten, Kommunikationshistorie, offene Angebote und Verkaufschancen. Im Alltag ersetzt es verteilte Excel-Listen und E-Mail-Ordner durch eine strukturierte Plattform, die dem gesamten Team Zugriff auf aktuelle Kundendaten gibt.
Wie sieht ein CRM-System in der Praxis aus?
In der Praxis besteht ein CRM aus mehreren Ansichten: einem Pipeline-Board mit allen Verkaufschancen nach Phase sortiert, Kontaktdatensätzen mit vollständiger Kommunikationshistorie, automatisierten Aufgabenlisten und Dashboards für Umsatzprognosen. Ein Vertriebsmitarbeiter öffnet morgens sein Dashboard, sieht offene Aufgaben, prüft die Pipeline und bearbeitet Leads — alles in einer Oberfläche.
Welches CRM-System eignet sich für KMU?
Für KMU eignen sich skalierbare Systeme wie Salesforce Starter Suite (ab 25 USD pro Nutzer und Monat), HubSpot Free CRM oder Pipedrive (ab 14 USD). Entscheidend ist, dass das System mit dem Unternehmen wachsen kann, damit kein kostspieliger Systemwechsel nötig wird.
Was kostet ein CRM-System für kleine Unternehmen?
Einstiegslösungen starten bei 0 USD (HubSpot Free) bis 25 USD pro Nutzer und Monat (Salesforce Starter Suite). Für ein Team von 5 Personen liegen die jährlichen Lizenzkosten zwischen 0 und 1'500 USD. Hinzu kommen einmalige Einrichtungskosten — mit einem begleiteten Quick Start ab CHF 5'000.
Wie lange dauert die Einführung eines CRM-Systems?
Eine fokussierte CRM-Einführung für KMU dauert 4 bis 8 Wochen. Mit einem begleiteten Quick Start ist ein Team in 30 Tagen produktiv — inklusive Datenmigration, Konfiguration und Schulung. Klassische Beratungsprojekte dauern hingegen 3 bis 6 Monate.